Autor: Arkadiusz Wodnicki
Olivenöl ist ein Herzstück der mediterranen Küche. Damit Geschmack und Aroma möglichst lange erhalten bleiben, kommt es auf die richtige Lagerung an.
Sollte Olivenöl in den Kühlschrank?
In der Regel ist der Kühlschrank nicht der beste Platz. Bei niedrigen Temperaturen können natürliche Wachse und Fettbestandteile auskristallisieren: Das Öl wird trüb und es bilden sich flockige Ablagerungen. Das ist meist harmlos und bildet sich bei Raumtemperatur wieder zurück.
Wichtiger als möglichst kalte Lagerung ist ein stabiler, mäßig kühler Ort ohne Licht und Wärme.
So lagern Sie Olivenöl richtig
- Mäßig kühl: Ideal ist ein gleichmäßiger Platz in einem kühlen Vorratsschrank. Temperaturen um 12–18 °C sind günstig; normale, nicht zu warme Raumtemperatur ist ebenfalls praktikabel.
- Dunkel: Licht beschleunigt Qualitätsverluste. Dunkles Glas oder eine Metalldose schützt das Öl.
- Fern von Wärmequellen: Bewahren Sie Olivenöl nicht direkt neben Herd, Backofen, Heizung oder in der Sonne auf.
- Gut verschlossen: Sauerstoff fördert die Oxidation. Schließen Sie Flasche oder Dose nach jedem Gebrauch sorgfältig.
- Passende Gebindegröße: Kaufen Sie eine Menge, die Sie innerhalb einiger Monate nach dem Öffnen verbrauchen können.
Bedeutet trübes Olivenöl, dass es verdorben ist?
Nicht unbedingt. Wenn Olivenöl nach kalter Lagerung trüb wird, lassen Sie es einige Stunden bei Raumtemperatur stehen. Es wird meist wieder klar. Unangenehm ranziger Geruch oder Geschmack ist dagegen ein Hinweis auf Oxidation.