Autor: Arkadiusz Wodnicki
Ein italienischer Sommer schmeckt nach Zitrone, frischer Minze und knackigem Gemüse. Sobald der erste grüne Spargel auf dem Markt liegt, ist es Zeit für einen meiner liebsten Nudelsalate: leicht, grün und voller Sonne.
Ein Rezept, zu dem ich gern zurückkehre
Entstanden ist dieser Salat spontan an einem heißen Tag – mit Attupettelli-Pasta, saisonalem Gemüse und gutem Olivenöl. Seine Einfachheit und sein intensives Aroma haben mich sofort überzeugt. Seitdem bereite ich ihn gern zu, wenn ich etwas Sättigendes, aber nicht Schweres möchte. Er lässt sich außerdem wunderbar zum Picknick mitnehmen oder auf der Terrasse genießen.
Zutaten für 4 Portionen
- 350 g Attupettelli-Pasta von Forno Santa Rita, alternativ Ricci oder Cavatti
- 1 großer Bund grüner Spargel, etwa 400–500 g
- 200 g frische oder tiefgekühlte Erbsen
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
- Saft und abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
- etwa 6 EL extra natives Olivenöl von Casa di Orfeo
- 1 große Handvoll frische Minze, fein gehackt
- 80–100 g Ricotta salata oder Parmesan in Spänen
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- Pasta: Nach Packungsanleitung al dente kochen, abgießen und abkühlen lassen. Zum schnellen Stoppen des Garprozesses kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
- Spargel: Die holzigen Enden entfernen und die Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. In Salzwasser 2–3 Minuten blanchieren und anschließend in Eiswasser abschrecken.
- Erbsen: Tiefgekühlte Erbsen etwa 2 Minuten in kochendem Wasser garen und kalt abschrecken. Sehr junge frische Erbsen können je nach Zartheit auch roh verwendet werden.
- Mischen: Pasta, Spargel, Erbsen und Zwiebel in einer großen Schüssel vermengen. Zitronensaft und -schale, Olivenöl sowie Minze hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Servieren: Ricotta salata darüberreiben oder Parmesanspäne daraufgeben. Sofort servieren oder vorher kühlen – der Salat schmeckt auch kalt hervorragend.
Das Olivenöl macht den Unterschied
Das Olivenöl verbindet das zarte Gemüse mit der Frische der Zitrone und der Kräuternote der Minze. Gerade bei einem so leichten Gericht prägt seine Qualität den Geschmack besonders deutlich.
