Autor: Arkadiusz Wodnicki
Extra natives Olivenöl reift nicht wie ein guter Wein – in der Regel gilt: Je frischer, desto ausdrucksvoller sind Aroma und Geschmack.
Warum ist Frische so wichtig?
Direkt nach der Herstellung zeigt Olivenöl sein frischestes sensorisches Profil. Fruchtigkeit, Bitterkeit und pikante Noten können besonders präsent sein. Mit der Zeit laufen Oxidationsprozesse ab: Das Aroma wird flacher und die Menge empfindlicher Pflanzenstoffe kann abnehmen.
So schützen wir die Frische unseres Olivenöls
- Verarbeitung unter möglichst geringem Sauerstoffkontakt: Weniger Sauerstoff während der Herstellung hilft, Oxidation zu begrenzen.
- Lagerung in geschützten Tanks: Bis zur Abfüllung wird der Kontakt mit Luft minimiert.
- Bedarfsgerechte Abfüllung: Das Öl wird nicht unnötig lange in kleinen Flaschen gelagert.
Woran erkennt man frisches Olivenöl?
- Erntejahr: Achten Sie nach Möglichkeit auf die Angabe der Ernte oder Abfüllung.
- Frisches Aroma: Je nach Sorte erinnert es an Gras, grüne Tomaten, Kräuter, Mandeln oder Artischocken.
- Lebendiger Geschmack: Eine harmonische Bitterkeit und angenehme Schärfe können positive Eigenschaften sein.
- Keine ranzigen Noten: Wachsartige, kartonartige oder alt-nussige Aromen deuten auf Oxidation hin.
Wie verändert sich älteres Olivenöl?
Auch richtig gelagertes Öl verliert mit der Zeit an Intensität. Die genaue Haltbarkeit hängt von Sorte, Qualität, Verpackung und Lagerbedingungen ab. Nach dem Öffnen sollte es innerhalb einiger Monate verbraucht und stets dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden.
Fazit
Frische ist ein Schlüssel zu ausdrucksvollem Geschmack. Achten Sie auf das Erntejahr, eine lichtschützende Verpackung und die richtige Lagerung.